Jarrah Zaunpfahlvasen
Diese Vase wurde aus einem alten Weidepfahl gefertigt.
Die Oberfläche zeigen die Spuren der Zeit und Natur.
H = 300 mm
d = 110 mm
Mit Glaseinsatz
Preis 110.- Euro

Jarrah
Historie eines einzigartigen Holzes
Das mediterrane Klima und die reiche Flora des australischen Westens bewog viele Europäer, sich Ende des 18. Jahrhunderts dort niederzulassen. Sie trafen auf die subtropische Region des Swan River, des Schwanen-Flusses und entdeckten die phantastischen Eigenschaften des hier heimischen Jarrah-Baumes – eine Eukalyptusart, deren hohe Rohdichte und Harz dem Holz eine unglaubliche Härte und Unempfindlichkeit verleihen. Hier begann für Jarrah ein Siegeszug, wie ihn kein Holz je erfahren hatte: Das rötliche Holz (daher auch der geläufige Name: Swan River Mahogany) wurde in England bereits 1830 als Stahlersatz vermarktet und später z.B. in London, Melbourne und Sydney im Straßen- und Brückenbau eingesetzt. Heute noch stellt man australische Brücken, Bahnschwellen und Anlegestellen für Boote aus Jarrah her. Um die Baumart vor maßloser Rodung zu schützen, versuchte man Jarrah auch an anderen Orten mit ähnlichen klimatischen Bedingungen anzubauen – allerdings erfolglos. Die heute noch verbliebenen rund 1,6 Mio. Hektar unterliegen einem strengen Nutzungsplan. In der Region um den Swan River wächst seit Jahrtausenden eines der edelsten Hölzer der Welt: Jarrah. Schon zu Pionierzeiten war es bei den Kolonisten so beliebt, daß die Bestände durch den Hausbau stark dezimiert wurden. Heute unterliegt der Restbestand strengen, staatlich überwachten Einschlagquoten. Jarrah ist unglaublich resistent gegen Verwitterung, Fäulnis und ähnliche Verfallserscheinungen.
Der natürlich resistente Eucalyptus Marginata
Jarrah (eucalyptus marginata) ist eine bis 2000 Jahre alt werdende Eukalyptusart, die ausschließlich in den subtropischen Regionen des australischen Swan River vorkommt. Ausgewachsen erreicht der Stamm einen Durchmesser von bis zu 3 m. Bei einer Höhe bis zu 50 m trägt der Baum unterhalb von ca. 25 m keine Äste. In den ersten 15 – 20 Jahren nach dem Keimen ist kaum oberirdisches Wachstum feststellbar: Jarrah baut ein Wurzelsystem auf zwei Ebenen auf, um sowohl das Oberflächenwasser als auch das Grundwasser in ca. 40 m Tiefe zu nutzen.
Die natürliche Resistenz gegen Schädlinge wie den Schiffsbohrwurm oder Termiten, gegen Feuer, Witterung und Fäulnis erreichen die älteren Bäume durch ihre hohe Rohdichte (bis zu 1040 kg/m3) und durch das eigene Eukalyptus-Harz. Jungem Jarrah fehlt diese Resistenz noch. Jarrah ist ein sehr beliebtes Nutzholz, das auch dauerhaft dem Wasser ausgesetzt werden kann. Üblicherweise wird es im Alter von 300 – 400 Jahren geschlagen. Jarrah wächst im Vergleich zu anderen Eukalyptusarten sehr langsam.
Das Dickenwachstum beträgt lediglich 0,1 – 0,2 cm / Jahr.
Quellenangabe : Mit freundlicher Genehmigung von @Jarrah.de@
Hohlgefäß aus Urweltmammutbaum
Ein einfaches schlichtes Hohlgefäß aus Urweltmammutbaum
D = 185 mm
H = 95 mm
Oberfläche unbehandelt ,
Werkzeugspuren, grob geschliffen,
Oberseite gebürstet
Status : noch zuhaben
Preis : 100.- Euro

Zitat aus Alte Bäume (Bechtermütz)
Die Entdeckung des Urweltmammutbaums (Metasquoia glyptostroboides) in China
im Jahre 1941 machte weltweit Schlagzeilen. Der als lebendes Fossil bezeichnete Baum
wurde als ein früher Verwandter der kalifornischen Mammutbäume identifiziert.
Bis 1941 war er nur durch fossile Überreste in Japan bekannt gewesen, die 1,5 bis 1,6
Millionen Jahre alt waren.
Hohlgefäß aus Bruyére
Hohlgefäß Bruyére
D 260 mm
H 80 mm
geschliffen , geölt und poliert
Status : noch zu haben
Preis : 230.- Euro
Die Baumheide (Erica arborea) ist eine baumartig wachsende Pflanzenart der Gattung Heidekraut (Erica)
aus der Familie der Heidekrautgewächse(Ericaceae). Die Handelsbezeichnung für das von der Baumheide
im Tabakpfeifenbau verwendete ist Bruyèreholz (von frz. bruyère = Erica).
Das Verbreitungsgebiet umfasst den Mittelmeerraum, die Kanaren, Madeira sowie die Gebirge Zentralafrikas.
Sie gedeiht vor allem in immergrünen Wäldern und Macchien vor allem auf saurem Gestein.
Seit etwa Anfang des 19. Jahrhunderts nutzt man zunächst in Frankreich die knollenartigen Wurzeln zur Herstellung von Tabakspfeifen. Die etwa fußballgroßen Knollen werden im Alter von 30 bis 60 Jahren von Hand geerntet und zunächst mehrere Stunden lang gekocht; anschließend müssen sie mehrere Monate trocknen, bevor sie weiterverarbeitet werden. Das Holz ist hell- bis rotbraun, häufig schön gemasert und aufgrund mineralischer Ablagerungen sehr hart, hitzeresistent und beeinträchtigt daher das Aroma von Pfeifentabakrauch nicht.
Das Holz wird heute ebenfalls zur Schmuckherstellung genutzt.
Quelle Wikipedia
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