Woodturning.de Blog

Galerie am Maintor HolzKunst

Jarrahmaser Objekt Vesuv

jarrah Vesuv

1. Oktober 2009 Verfasst von woodturningde | Uncategorized | | Noch keine Kommentare

Jarrah Zaunpfahlvasen

Diese Vase wurde aus einem  alten Weidepfahl gefertigt.
Die Oberfläche zeigen die Spuren der Zeit  und Natur.

H = 300 mm
d = 110  mm
Mit Glaseinsatz

Preis 110.-  Euro

jarrahvase

Jarrah

Historie eines einzigartigen Holzes

Das mediterrane Klima und die reiche Flora des australischen Westens bewog viele Europäer, sich Ende des 18. Jahrhunderts dort niederzulassen. Sie trafen auf die subtropische Region des Swan River, des Schwanen-Flusses und entdeckten die phantastischen Eigenschaften des hier heimischen Jarrah-Baumes – eine Eukalyptusart, deren hohe Rohdichte und Harz dem Holz eine unglaubliche Härte und Unempfindlichkeit verleihen. Hier begann für Jarrah ein Siegeszug, wie ihn kein Holz je erfahren hatte: Das rötliche Holz (daher auch der geläufige Name: Swan River Mahogany) wurde in England bereits 1830 als Stahlersatz vermarktet und später z.B. in London, Melbourne und Sydney im Straßen- und Brückenbau eingesetzt. Heute noch stellt man australische Brücken, Bahnschwellen und Anlegestellen für Boote aus Jarrah her. Um die Baumart vor maßloser Rodung zu schützen, versuchte man Jarrah auch an anderen Orten mit ähnlichen klimatischen Bedingungen anzubauen – allerdings erfolglos. Die heute noch verbliebenen rund 1,6 Mio. Hektar unterliegen einem strengen Nutzungsplan. In der Region um den Swan River wächst seit Jahrtausenden eines der edelsten Hölzer der Welt: Jarrah. Schon zu Pionierzeiten war es bei den Kolonisten so beliebt, daß die Bestände durch den Hausbau stark dezimiert wurden. Heute unterliegt der Restbestand strengen, staatlich überwachten Einschlagquoten. Jarrah ist unglaublich resistent gegen Verwitterung, Fäulnis und ähnliche Verfallserscheinungen.

Der natürlich resistente Eucalyptus Marginata

Jarrah (eucalyptus marginata) ist eine bis 2000 Jahre alt werdende Eukalyptusart, die ausschließlich in den subtropischen Regionen des australischen Swan River vorkommt. Ausgewachsen erreicht der Stamm einen Durchmesser von bis zu 3 m. Bei einer Höhe bis zu 50 m trägt der Baum unterhalb von ca. 25 m keine Äste. In den ersten 15 – 20 Jahren nach dem Keimen ist kaum oberirdisches Wachstum feststellbar: Jarrah baut ein Wurzelsystem auf zwei Ebenen auf, um sowohl das Oberflächenwasser als auch das Grundwasser in ca. 40 m Tiefe zu nutzen.

Die natürliche Resistenz gegen Schädlinge wie den Schiffsbohrwurm oder Termiten, gegen Feuer, Witterung und Fäulnis erreichen die älteren Bäume durch ihre hohe Rohdichte (bis zu 1040 kg/m3) und durch das eigene Eukalyptus-Harz. Jungem Jarrah fehlt diese Resistenz noch. Jarrah ist ein sehr beliebtes Nutzholz, das auch dauerhaft dem Wasser ausgesetzt werden kann. Üblicherweise wird es im Alter von 300 – 400 Jahren geschlagen. Jarrah wächst im Vergleich zu anderen Eukalyptusarten sehr langsam.
Das Dickenwachstum beträgt lediglich 0,1 – 0,2 cm / Jahr.

Quellenangabe :  Mit freundlicher Genehmigung von   @Jarrah.de@

1. Oktober 2009 Verfasst von woodturningde | Hohlgefäße, Uncategorized | | Noch keine Kommentare

Hohlgefässe aus Urweltmammutbaum

Gefäßpaar   Mutter und Tochter

Holzart : Urweltmammutbaum  geölt
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20. Juli 2009 Verfasst von woodturningde | Hohlgefäße | | Noch keine Kommentare

Griffe für Maintor Tool No. 2

Für das MT- Tool  empfehle ich Griffe  aus Alu-Rundmaterial.

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P7180240-2

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Folgende Abmessungen und Ausführungsdetails haben sich bei mir  bewährt

  • Griffdurchmesser ca. 32- 35 mm.
  • Grifflänge   380 -450 mm
  • Griffstück gerändelt ( Zur Verbesserung der Griffigkeit)
  • Stirnseitige Sacklochbohrung  Durchmesser 16,1 mm;  ca. 60 mm tief
  • Fixierung des Werkzeugs durch 2 Madenschrauben M6
    oder durch Einkleben der Werkzeughaltestange mit Sekundenkleber

Das Werkzeug hat in dieser Kombination das erforderliche Gewicht und Stabilität
und läßt sich sauber und sicher führen.

Bei Bedarf kann ich  entsprechende Griffe fertigen.

Ich habe  3 Ausführungen vorgesehen

- Kurze Ausführung
Griffdurchmesser 30 mm Grifflänge  ca.  320 mm
Einsatz für Werkzeug   „gerade  Ausführung“     —>  Dosen
Preis  28. – Euro

- Mittlere Ausführung
Griffdurchmesser 30 mm Grifflänge  ca. 420 mm
Einsatz  für Werkzeug  gerade/gekröpft
Preis 32.- Euro

-Lange Ausführung
Griffdurchmesser  35 mm Grifflänge  ca. 480 mm
Einsatz für Werkzeug “ gekröpfte Ausführung „    —> tiefere  und hinterdrehte Gefäße
Preis  38.-Euro

13. Juli 2009 Verfasst von woodturningde | Maintor Tool No 2 | | Noch keine Kommentare

Kugelschreiber Patriot COLOR

Kugelschreiber  Patriot COLOR

Kugelschreiber Patriot COLOR

Rohmaterial für Griffschalen

Rohmaterial für Griffschalen

Detailaufnahme

Detailaufnahme

Limitierte Stückzahl  9 Stück

Modell  : Patriot mit Rhodiumbeschichtung  und  Parker Mine

Die Griffschalen sind  aus Farbnebelablagerungsblöcken  ca . 500 Schichten ca. 60 µm eines wasserlöslichen 2- Komponenten Polyurethansystem  hergestellt. Die Blöcke mit Dickenabmessung von 35-40 mm entstanden durch ständige Spritzvorgänge
über einen Zeitraum von ca. 2-3 Jahren  bei denen Maschinenteile beschichtet wurden.
Die Farbschichten sind durch die eingelagerten Füllstoff sehr hart und lassen sich nur mit Hartmetallwerkzeugen spanabhebend
bearbeiten. Nach dem Naßschleifen und Polieren entstehen  je nach Schnittebene bizarre Muster und Linienstrukturen.

28. Juni 2009 Verfasst von woodturningde | Kugelschreiber, Schreibgeräte | | Noch keine Kommentare

Maintor Tool No.2 ( Handhabung)

 Die Anzahl der Innenausdrehwerkzeuge wächst ständig,
jedes System hat seine Vorzüge und Schwächen.
Ich habe mir ein Werkzeugsystem mit Schneidplatten
( Das Original kommt aus den USA) näher angesehen,
einige konstruktive Veränderungen und  Verbesserungen  vorgenommen
welche die Handhabung,  Wendigkeit   und  den Einsatzbereich der Werkzeuge  erweitern.

Meine Anforderungen an ein Innenausdrehwerkzeug habe ich wie folgt definiert und umgesetzt.

  • stabiles schwingungsarmes Werkzeug
    Durchmesser 16 mm ; S355 J2G3 konisch verjüngt ;
    bis ca. 220 Tiefe im Überhang nutzbar
  • ausreichende Werkzeuglänge
    ca. 400 mm Gesamtlänge
  • Super scharfe Schneidplatten
    runde Hartmetall- Schneidplatten Durchmesser 10 mm
  • Sichere schwingungsfreie Befestigung der Schneidplatten
    gefräste Auflageflächen , Torx 12.9 Schrauben
  • Einfaches Auffinden des opt. Anstellwinkel
    gefräste Führungsfläche an der Haltestange  (gerade Ausführung)
  • Oberflächengehärtetes Werkzeug
    nitrocarburiert + oxidiert ;
    Oberflächenhärte ca. 500-600 HV1;
    keine Mackenbildung am Werkzeug durch harte Handauflage
    Werkzeug gleitet ohne zu verhacken auf der Werkzeugauflage;
    korrosiongeschützt durch spezielle Oberflächenbehandlung
  • Sichere Führung und Handhabung
    Einsetzbar in ONEWAY- , Kelton-Griffen ;
    sichere Fixierung durch angefräste Kontaktfläche für HalteschraubenDie Werkzeuge sind handgefertigt , deshalb sind Formabweichungen möglich.Maintor Tool No. 2

Lieferumfang :
- Haltestange   gerade oder gekröpft
- Hartmetallschneidplatte
- Torx Schlüssel T15

Preis  : 70.-Euro/ Stück
bei Abnahme von 2 Werkzeugen  130.- Euro
Ersatzschneidplatte  12.-Euro/Stück

Anwendung/Handhabung  siehe             Kurzvideo

30. April 2009 Verfasst von woodturningde | Maintor Tool No 2, Uncategorized | | Noch keine Kommentare

Maintor Tool No.2 ( Herstellung)

Hallo Tool-Fans,

Anbei ein paar Bilder zur Fertigung

Haltestange für Wwarmumformung

Gasschmiedeofen zur Warmumformung

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Haltestange im Gasschmiedeofen ( 500-600°C)

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Freiumformung an Amboss

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Haltestangen vor dem Feinrichten

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Haltestange beim Fräsen der Schneidplattenauflage

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Haltestangen fertigbearbeitet vor dem Nitrocarburieren

30. April 2009 Verfasst von woodturningde | Maintor Tool No 2 | | Noch keine Kommentare

Füller Mammut

Mammuts,
Gattung ausgestorbener, vorwiegend pleistozäner Arten aus der Familie der Elefanten.

Mammuts erreichten eine Körperhöhe von bis zu 4,3 Metern, hatten bis zu fünf Meter lange, gebogene Stoßzähne, ein zottiges Fell aus langen, dicken Haaren mit einem dichten, wollenen Unterfell, eine sehr dicke Haut mit einer isolierenden Fettschicht und einen deutlich hervorstehenden Höcker am Rücken. Sie lebten in kalten Klimazonen und zogen nach Norden, als die Gletscher der Eiszeit zurückgingen. Mammuts waren während des Pleistozäns in Europa, Asien und Nordamerika verbreitet. In Europa wurden naturgetreue Zeichnungen und Skulpturen von Mammuts aus dem oberen Paläolithikum (Altsteinzeit) gefunden.

Mammuts wurden von den frühen Jägern auf der ganzen Nordhalbkugel gejagt. Die meisten Arten starben vor etwa 10 000 Jahren – gegen Ende der letzten Eiszeit – aus. Die Ursachen des Aussterbens sind unbekannt: Manche Wissenschaftler sehen die Änderungen von Klima und Vegetation als Ursache, andere vermuten, dass die Mammuts von eiszeitlichen Jägern ausgerottet wurden. Einer Altersbestimmung von Knochenfunden zufolge koexistierten in Nordamerika Menschen und Mammuts über einen Zeitraum von rund 1 000 Jahren. Man geht deshalb davon aus, dass mehrere Faktoren, zu denen auch die Bejagung gehörte, zum Aussterben der Mammuts beitrugen (Nature, 2006).

In Nordsibirien sind vollständig erhaltene Mammuts im Dauerfrostboden gefunden worden. Reste von Pflanzen, die in ihren Mägen erhalten sind, zeigen, dass sie sich von Moosen, Riedgras und anderen Pflanzen der arktischen Tundra ernährten. Das amerikanische Mammut ist die größte bisher gefundene Art. Es erreichte eine Höhe von etwa 4,3 Metern. Das in Eurasien und Nordamerika verbreitete Wollmammut (auch Wollhaarmammut oder Wollhaariges Mammut) hatte etwa die Größe eines heutigen Indischen Elefanten. Ein erstes vollständig erhaltenes Exemplar dieser Art wurde 1806 in der Nähe der Lenamündung in Sibirien ausgegraben. 1998 wurde auf der Taimyr-Halbinsel im Norden Sibiriens ein weiteres vollständig erhaltenes Wollmammut entdeckt, das vor gut 20 000 Jahren vom Eis eingeschlossen worden war. DNA-Analysen (siehe Nucleinsäuren) zufolge ist der Indische Elefant der nächste lebende Verwandte des Wollmammuts. Die stammesgeschichtlichen Linien dieser beiden Arten trennten sich erst vor rund 440 000 Jahren – diejenigen von Wollmammut und Afrikanischem Elefant dagegen bereits vor sechs Millionen Jahren (Nature, 2006).

Auf der heute zu den amerikanischen Pribilof Islands gehörenden Insel Saint Paul im Beringmeer überlebten Wollmammuts bis vor 7 900 Jahren, auf der vor der Ostküste Sibiriens im Nordpolarmeer liegenden Wrangelinsel sogar bis vor 3 500 bis 4 000 Jahren. Die Mammuts besiedelten diese Gebiete, als sie während der letzten Eiszeit durch Landbrücken mit dem Festland verbunden waren. Nach dem Anstieg des Meeresspiegels im nacheiszeitlichen Holozän konnten sie die Inseln nicht mehr verlassen. Sie überlebten möglicherweise deswegen länger als andere Mammuts, weil Menschen die Inseln erst spät erreichten.

Systematische Einordnung: Mammuts bilden die Gattung Mammuthus der Familie Elephantidae. Das amerikanische Mammut heißt zoologisch Mammuthus imperator, das Wollmammut Mammuthus primigenius.

Quellenangabe
Encarta® Online-Enzyklopädie 2009
http://de.encarta.msn.com © 1997-2009 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
„Mammuts,“ Microsoft® E

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27. April 2009 Verfasst von woodturningde | Füller, Füller Mammut, Schreibgeräte | | Noch keine Kommentare

Mokume Gane

IMG_0292Mokume-Gane (jap. 木目金) ist eine Schmiedetechnik, die ihren Ursprung in Japan um 1600 hat.
Der Name charakterisiert das typische Aussehen der Schmiedeteile. Mokume (木目, wörtlich „Holzaugen“) bedeutet „Holzmaserung“ und Kane (金) bedeutet „Metall“. Das Ausgangsmaterial, auch als Schichtblock bezeichnet, für diese Techniken entsteht aus dünnen Metallplatten, die durch Schmieden miteinander verschweißt werden, wie bei der Technik zur Herstellung von Damaszener Stahl. Bei Mokume-Gane werden bevorzugt Metalle und Metalllegierungen wie Kupfer, Messing, Nickel-Silber ; Gold und Silber kombiniert, die anschließend ein möglichst kontrastreiches Muster ergeben. Wichtig ist, dass die verwendeten Metalle ähnliche physikalische Eigenschaften wie Härte und Schmelz-temperatur besitzen, da das Verschweißen der Metallplatten kurz unterhalb der Schmelztemperatur erfolgt. In der heutigen Zeit wird diese sehr aufwändige und teure Schmiedetechnik nur noch von wenigen Gold- und Silberschmieden verwendet.

Ich verwende für meine Schreibgeräte einen neuen M3 Mokume Gane Werkstoff . Dieses Material ist kein echtes Mokume Gane, es ahmt  dessen optische und haptische Eigenschaften jedoch unvergleichlich nach. M3 ist ein neuer Werkstoff aus der Weltraumforschung. M3 ( kurz für „Macro Molecular Metal“) ist ein neues Composite-Material, das bis zu 95% aus  Metall besteht und mit speziellen chemischen Bindmitteln und einer technisch aufwändigen Technik verbunden wurde. Es läßt sich mit HSS- Werkzeugen bearbeiten und ist polierfähig. Es ist elektrisch nicht leitend. Er wird eingesetzt in der Luft- , Raumfahrttechnik und Medizintechnik. Die Oberflächen des Space Shuttle, die Stealth-Bomber und der Internationalen Raumstation sind Einsatzbereiche dieses neuen inovativen Werkstoffs.

Schreibgeräte mit Griffschalen aus M3 Mokume Gane

Detail  Mokume Gane

Detail Mokume Gane

Kugelschreiber  Patriot Griffschalen aus Mokume Gane M3

Kugelschreiber Patriot Griffschalen aus Mokume Gane M3

MOKUME GANE M3- Werkstoff
Bearbeitung auf der Drechselmaschine

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27. April 2009 Verfasst von woodturningde | Schreibgeräte Mokume | | Noch keine Kommentare

Keramikschreiber ZEN

Keramikschreiber  ZEN

Eleganter zeitloser Schreiber  mit Magnet-Kappenverschluß
Minensystem :  Schmidt  Safety ceramic roller 888 F

Beschichtung  : Chrom
Durchmesser                          ca. 14 mm
Schreiberlänge                        120 mm
Gesamtlänge geschlossen   ca. 132 mm
Schreibergewicht                        25 gr
Gesamtgewicht  geschlossen  43 gr

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P3300363

24. April 2009 Verfasst von woodturningde | Keramikschreiber, Schreibgeräte | | Noch keine Kommentare