Wandobjekte Serie Celtic
Wandobjekt Celtic I
Material : Bubingamaser
Bearbeitung : Bronce Patina
Abmessung : 550*500 mm
Wandobject Celtic II
Material : Robinienmaser gebrannt
Bearbeitung : Kupfer patina
Abmessung : 600* 360
Füller Statesman Mokume Gane Modell Kandinsky
Wassily Kandinsky 1866-1944
ein Wegbereiter der abstrakten gegenstandslosen Malerei hat mich mit seinen
bunten Bildern fasziniert, so dass ich einen Füller aus einem Mokume Gane – M3 Material
welches mit seinen farbigen Materialen an die Farbenvielfalt von Kandinsky´s Arbeiten
erinnert, gefertigt habe.
Füller Mod. Statesman
Beschläge Rhodium / Titan
Griffschalen aus Mokume Gane M3
Feder Titan Strichstärke B
Preis auf Anfrage ( muendlein@woodturning.de)
Auf Wunsch kann auch eine Massiv-Goldfeder ( 18K von Fa. Bock Heidelberg )
eingesetzt werden.
Galalith ein alter Werkstoff
Casein (Galalith)
Galalith (Kunsthorn, Milchstein) ist ein alter Handelsname für einen Casein – Kunststoff
der 1897 von Wilhelm Krische und Adolf Spitteler entwickelt wurde. Galalith entsteht aus
Casein und Formaldehyd durch Polykondensation. Das gemahlene Rohcasein wird mit
Wasser angefeuchtet, mit Füllstoffen, Farblösungen und weiteren Zusätzen vermischt und
durch Wärme und Druck plastifiziert. Durch spezielle Pressen entstehen daraufhin Halbzeuge,
wie Rohre, Stäbe oder einfach nur Platten und Blöcke. Diese werden mittels Einlegen in Form-
aldehydbäder gehärtet und in Warmluft getrocknet. Es entsteht ein unbrennbarer
Werkstoff mit günstigen Zähigkeitseigenschaften und einem angenehm warmen Farbton.
Kunsthorn kann zwischen 100 und 120 ° C warmverformt werden und anschließend
problemlos spanend weiterbearbeitet werden.
Galalith wurde in den dreissiger Jahren hauptsächlich zu Schmuck, Ziergegenständen,
Knöpfen und Messergriffen und für andere technische Zwecke verarbeitet. Später ist dieser
Kunststoff durch die preiswerteren Produkte aus Erdöl ersetzt worden und fast in Vergessenheit geraten.
Elfenbeinimitat aus Galalith ist ein organisches Material mit der Haptik von echtem Elfenbein.
Leider gibt es weltweit nur noch einen Hersteller (Swallow Needle Mfg. Co.in Australien) der
dieses fantastische und nostalgische Material herstellt , das auch heute nichts von seiner Faszination
verloren hat.
Ich bin sehr froh darüber, auch dieses besondere nostalgische Material für meine Schreibgeräte
entdeckt zu haben.
Füller Mod. Emporer
Griffschalen Gagalith Struktur Elfenbein
Beschlagteile Rhodium
Zierteile 18 k vergoldet
Preis auf Anfrage
Ebonitfüller Ebonit, ein vergessener Werkstoff ?
Ebonit
Der Name Ebonit stammt aus dem Englischen >Ebonit < = Ebenholz und beschreibt neben der
Farbe auch die hartholzartigen Eigenschaften des Werkstoffs, der sich auch durch hervorragende Chemikalienbeständigkeit auszeichnet.
Ebonit (Hartgummi) ist ein klassischer bewährter Werkstoff, dessen Basis nachwachsende Rohstoffe
sind. Er wird aus Naturkautschuk , Leinöl und Schwefel in Autoklaven gewonnen. Die naturkautschuk-
-basierte Molekülstruktur prägt die einzigartige Charakteristik des Werkstoffs Ebonit. Das Material
besticht durch seinen natürlichen Ursprung ( Ebonite Material ist ein reines Naturprodukt) und
verfügt über eine einzigartig warme Haptik, eine faszinierende Optik und eine fantastische Polierfähigkeit.
Historisch belegt ist die naturwissenschaftliche Verwendung von Ebonit durch Alessandro Volta,
der für eine von ihm entwickelte frühe Form des Kondensators als Dielektrikum ein-setzte. Ebonit
ist ein sehr interessantes Material, welches im 21. Jahrhundert in Vergessenheit geriet.
Dabei war es bis in die 1930er Jahre hinein weltweit weit verbreiteter Werkstoff und wurde in unzähligen
Produkten eingesetzt.
Am bekanntesten dürfte die Verwendung von Ebonit in der Herstellung von Musikinstrumenten
sein. Aufgrund der exzellenten Klangeigenschaften, die nur mit Ebonit erreichbar sind, werden
Saxophone und Klarinetten für den professionellen Bedarf mit Ebonitmundstücken ausgerüstet.
Quelle: Wikipedia
Die Verarbeitung von Ebonit erfordert ein gewisses Maß an technischem Können, spezifischer Arbeitssystematik und penibler Arbeitssorgfalt . Diese Anstrengungen werden aber belohnt durch Ausstrahlung und den nostalgischen Charme dieses Werkstoffs. Die Vorteile des Materials sind die natürliche Haptik, die natürliche Wärme des Materials sowie sein Charakter, der sich, gleich dem seiner Besitzer, mit der Zeit verändert und reift.
Ich bin froh, dieses fast vergessene und rare Material für meine Schreibgeräte entdeckt zu haben.
Ludwig Mündlein
Füller Serie Mod . Statesman Junior
Griffschalen : Ebonit in den Farben Cumberland ; Night Blue; Yellow ; Green
Beschlagteile : Rhodium beschichtet
Zierteile : 24 k Beschichtung bzw. Titan
Feder : M-Feder mit Iridiumschreibkorn
Preise auf Anfrage (muendlein@woodturning.de)
Rollerball Mod. Pastorius
Diese Modellserie habe ich Franz Daniel Pastorius gewidmet .
Franz Daniel Pastorius (*26.September 1651 in Sommerhausen; † 27. September 1719 in Germantown,
heute Stadtteil von Philadelphia) war ein deutscher Jurist und Begründer der ersten deutschen Ansiedlung in Nordamerika. Er war Bürgermeister von Germantown und wirkte auch als Stadtschreiber, Rechtsanwalt und
Schullehrer.
1688 verfasste er die erste schriftliche Widerrede gegen die Sklaverei in Amerika.
siehe http://www.migrationsroute.nrw.de/dokument.php?id=1
Er war der einzige deutsche Schriftsteller des Barock in Amerika.
Die deutsche Einwanderung begann im 17. Jahrhundert. 1683 gründete Franz Daniel Pastorius zusammen mit dem englischen Quäker William Penn in der Nähe von Philadelphia “Germantown”. Damals kamen die deutschen Einwanderer hauptsächlich aus Baden, Württemberg, Hessen und aus der Pfalz sowie aus den Bistümern Köln, Osnabrück, Münster und Mainz.
Modell Pastorius
Ein Rollerballschreiber der Premiumklasse.
- Metallteile aus medizinischem Edelstahl, hochpoliert und nicht anlaufend.
- Schreibsystem Safety Ceramic roller 5888 F , Fa. SCHMIDT Technology
Die Edelstahl-Spitze mit einer Ceramikkugel garantiert ein flüssiges Schreiben
- Gesamtlänge 146 mm
- Durchmesser 16 mm
- Gewicht 53 Gramm
Preis auf Anfrage ( muendlein@woodturning.de)
Rollerball Cocobollo
Als Oberflächenschutz verwende ich mehrere Schichten Hartwachsöl. Nach dem Trocknungsprozess poliere ich noch
mit einem speziellen Holzwachs um die Haptik zu optimieren.

Füller Mod. Pastorius
Diese Modellserie habe ich Franz Daniel Pastorius gewidmet .
Franz Daniel Pastorius (*26.September 1651 in Sommerhausen; † 27. September 1719 in Germantown,
heute Stadtteil von Philadelphia) war ein deutscher Jurist und Begründer der ersten deutschen Ansiedlung in Nordamerika. Er war Bürgermeister von Germantown und wirkte auch als Stadtschreiber, Rechtsanwalt und
Schullehrer.
1688 verfasste er die erste schriftliche Widerrede gegen die Sklaverei in Amerika.
siehe http://www.migrationsroute.nrw.de/dokument.php?id=1
Er war der einzige deutsche Schriftsteller des Barock in Amerika.
Die deutsche Einwanderung begann im 17. Jahrhundert. 1683 gründete Franz Daniel Pastorius zusammen mit dem englischen Quäker William Penn in der Nähe von Philadelphia “Germantown”. Damals kamen die deutschen Einwanderer hauptsächlich aus Baden, Württemberg, Hessen und aus der Pfalz sowie aus den Bistümern Köln, Osnabrück, Münster und Mainz.
Modell Pastorius
Ein Füllhalter der Premiumklasse.
- Metallteile aus medizinischem Edelstahl, hochpoliert und nicht anlaufend.
- Tintenleitwerk vom führenden Hersteller für Schreibgerätezubehör in Deutschland, Fa. SCHMIDT Technology
- vergoldeten Edelstahlfeder mit Iridiumpunkt in der Strichstärke B
- Tintenbefüllung durch Tintenkonverter oder handelsübliche Patronen
- Gesamtlänge 146 mm
- Durchmesser 16 mm
- Gewicht 53 Gramm
Preis auf Anfrage ( muendlein@woodturning.de)
Auf Wunsch kann auch eine Massiv-Goldfeder ( 18K von Fa. Bock Heidelberg )
eingesetzt werden.
Füller mit Griffschalen aus Mokume Gane M3
Füller mit Griffschalen aus Grenadill
Als Oberflächenschutz verwende ich mehrere Schichten Hartwachsöl. Nach dem Trocknungsprozess poliere ich noch
mit einem speziellen Holzwachs um die Haptik zu optimieren.

News
Das Bayerische Fernsehen hat mich besucht und einen Fernsehbericht über die Herstellung meiner Schreibgeräte aus den Fundamentpfählen
der Alten Ochsenfurter Mainbrücke aufgenommen.
Der Fernsehbericht wurde am 1. Mai 2011 um 18:05 im Bayerischen Fernsehen gesendet.
BR – Video siehe
OCHSENFURT
Aus alten Eichenpfählen werden Füllfederhalter
Mit Geschichte schreiben:
Ludwig Mündlein verwandelt Eichenpfähle aus dem Fundament der Alten Mainbrücke in Ochsenfurt in einzigartige Füller und Kugelschreiber.
Es ist ein Gefühl von Luxus, das die Schreibgeräte von Ludwig Mündlein ausstrahlen. Der Sommerhäuser Drechsler veredelt Kulis und Füllfederhalter mit kostbaren Werkstoffen.
Viele seltene Hölzer hat er dabei schon verarbeitet, aber noch keines, das so einzigartig und geschichtsträchtig ist wie die Eichenpfähle aus dem Fundament der Ochsenfurter Alten Mainbrücke. Statt dem Verfall preisgegeben zu sein, steht den über 300 Jahre alten Hölzern so eine neue Zukunft bevor.
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29.03.2011
Bei den Sanierungsarbeiten waren die Pfähle im vergangenen Jahr aus dem Untergrund geborgen worden. Jahrhundertelang wurden sie dort vom Grundwasser konserviert und haben fast die Farbe und Festigkeit von Mooreichen angenommen. An der Luft würden sie ohne Behandlung in kurzer Zeit zerfallen.
Weil sich die Stadt Ochsenfurt nur ein paar der Pfähle aufheben will, bekam Ludwig Mündlein mit Zustimmung der Denkmalpflege einen Teil davon. Als Gegenleistung erhält die Stadt Ochsenfurt Füllfederhalter aus der neuen Serie als Geschenk für besondere Anlässe. Erster Beschenkter war Verwaltungsleiter Eduard Gold, als er vor wenigen Tagen seine Altersteilzeit angetreten hat.
1992 hat Ludwig Mündlein mit dem Drechseln begonnen – zunächst als Autodidakt, später baute der Maschinenbautechniker durch viele Kurse bei renommierten Holzkünstlern im In- und Ausland sein Können aus. 1998 schließlich richtete er in der früheren Garage seines Wohnhauses in der Maingasse die „Galerie am Maintor“ ein.
Wenn Ludwig Mündlein über sein Hobby spricht, stapelt er gerne tief. Eigentlich seien die Schreibgeräte nichts Besonderes, sagt er. Die großen Objekte, das seien die wirklichen Herausforderungen für den Drechsler – zerklüftete Schalen und abstrakte geformten Gefäße, denen man manchmal kaum ansieht, dass sie aus einem sich gleichmäßig drehenden Klotz geschaffen wurden. Aber die sind teuer und zeitaufwendig in der Herstellung und wegen ihres hohen Preises kaum verkäuflich
Die Füller und Kugelschreiber sind einfacher herzustellen und verhältnismäßig günstig. Umso mehr Aufmerksamkeit widmet Ludwig Mündlein dafür der präzisen Fertigung und der Suche nach immer neuen Materialien.
Rund 100 verschiedene Hölzer hat er im Moment auf Lager, darunter Wüsten-Eisenholz aus der Sonora-Wüste im Süden der USA, eines der seltensten Hölzer überhaupt. Oder Urwelt-Mammutbaum, der als ausgestorben galt, bis im Jahr 1941 in China ein letztes Exemplar entdeckt wurde.
Bevor aus ihnen edle Schreibgeräte wird, müssen sie gut ablagern und schließlich eine Prozedur durchlaufen, die sich bis zu einem Vierteljahr hinzieht. Zuerst werden lange Klötzchen mit quadratischem Querschnitt aus den Hölzern geschnitten.
Unter Vakuum lagern sie dann in einem Bad aus speziellem, härtendem Holzöl. Der Luftentzug sorgt dafür, dass das schützende Öl bis in die letzte Pore eindringen kann.
Gut getrocknet erhalten die Klötzchen schließlich eine Bohrung, in die später die Mechanik eingepasst wird. Nach erneuter Lagerung spannt Ludwig Mündlein die Hölzer in eine Drechselbank, die er speziell für diesen Zweck umgebaut hat, und verleiht ihnen ihre endgültig Form. Verschiedene Trick, die der Drechsler ersonnen hat, sorgen dafür, dass die Holzmaserung hervorgehoben wird und sich das Schreibgerät später besonders angenehm anfühlt.
Auf der Suche nach immer neuen Materialien ist Ludwig Mündlein im Lauf der Jahre auf viele außergewöhnliche Werkstoffe gestoßen. Knochen zählen dazu, Rentiergeweih oder das pechschwarze Horn des Wasserbüffels.
Elfenbein hat er ebenfalls im Angebot. Es stammt von Wollmammuts, die bis vor 10 000 Jahren in großen Herden durchs östliche Sibirien zogen. Der zurückweichende Permafrost gibt heute die Stoßzähne der längst ausgestorbenen Tiere frei. Zu Kilopreisen um die 800 Euro kommt das cremefarbene Horn auf den Markt.
Auch mit der Haut von Klapperschlangen und dem Leder von Lachsen hat Ludwig Mündlein schon gearbeitet. Vor dem Drechseln wird das empfindliche Material in glasklares Kunstharz eingegossen. Durch seine Tätigkeit als Techniker bei der Firma Noell Mobile Systems in Würzburg war er auf die Idee gekommen, die zu zentimeterdicken Schichten verbackenen Ablagerungen in der Lackierstraße zu Schreibzeug zu verarbeiten. Deren buntes Design könnte der Flower-Power-Zeit entstammen.
Neuerdings führt die Galerie auch Tinten eines kleinen Herstellers, der sich auf individuelle Rezepturen spezialisiert hat. Manche duften nach Blumen, es gibt auch eine spezielle für die Schreibgeräte aus dem Holz der Alten Mainbrücke.
Die Menge, die ihm die Stadt Ochsenfurt überlassen hat, reicht noch für etliche Stücke. In der edelsten und teuersten Form haben die Füller eine Feder aus massivem Gold. Aber auch dem Benutzer der günstigeren Variante ist das Gefühl gewiss, ein Stück der Alten Brücke und somit ein Stück Geschichte in Händen zu halten.
Füller und Schreibgeräte aus alten Hölzern
Die Alte Mainbrücke in Ochsenfurt – ein Bauwerk mit „Vergangenheit“
Grund für die Errichtung eines ersten Brückenbauwerks war die Lage an der alten Handels- und Heerstraße von Lübeck nach Augsburg. Manche Historiker führen als Grund auch die Existenz eines alten Königshofes vom 6. bis zum 12. Jahrhundert an. Zwischen dem Jahr 1100, das in einer Urkunde zusammen mit dem Fährrecht des Klosters Hiersau für den Ochsenfurter Flussübergang erwähnt ist und der Mitte des 13. Jahrhunderts, in dem erstmals eine Holzbrücke beschrieben wird, liegt die Bauphase der ersten Mainbrücke [auch die Jahreszahl 1133 wird in weiteren historischen Unterlagen im Zusammenhang mit dem Bau einer Holzbrücke über den Main genannt].
Im Jahr 1254 Erstmals urkundliche Erwähnung einer Holzbrücke. Diese hält aber den oft ungestümen Fluten
des Mains mit zeitweise verheerendem Eisgang nicht stand. 1512 – 1520 Die neue Brücke aus Stein besitzt
12 Freipfeiler und 2 Widerlagermauern. Eine Veste mit Torturm sichert den Zugang zur Stadt; am Zollturm wird Brücken- und Wasserzoll erhoben. 1595/1596 Reparaturen von einigen Tausend Gulden werden in alten Rechnungen erwähnt. Dez. 1682 Eisgang und Hochwasser zerstören die beiden äußeren Pfeiler. In der Stadtkasse fehlt das Geld für den Wiederaufbau; deshalb springt das Würzburger Domkapitel bei der Finanzierung ein.
Von 1696 bis 1705 Alte Mainbrücke ist eine ständige Baustelle. Feb. 1784 Vollkommene Überflutung der Brücke infolge einer schrecklichen Hochwasserkatastrophe. Zwei Brückenbogen und der Zollturm stürzen in den Main. Die
alte Stadtmühle wird weggespült. Schon immer war die Alte Mainbrücke ein Sorgenkind gewesen. Nicht nur durch Kriegseinwirkungen, sondern vor allem durch Hochwasser entstanden immer wieder Schäden, da die bauliche Anlage zu tief gesetzt worden war. Das Hochwasser war also der ärgste Feind der Brücke. Treibeis und von den Fluten mitgerissene Baumstämme verschlimmerten die Situation. Nach 1784 Der eingestürzte Brückenteil wird durch eine Holzkonstruktion ersetzt. Im Jahr 1852 Der vorgelagerte Torturm, der früher als Zollstation gedient hatte, wird wegen Baufälligkeit abgebrochen. Juli 1866 Im deutschen Bruderkrieg werden die hölzernen Brückenjoche aus Furcht vor den anrückenden Preußen in Brand gesetzt. Im Jahr 1867 Wiederaufbau einer Brücke aus Stein nach „altem historischem Aussehen“ durch den Baumeister Michel aus Marktbreit.
Fuhr im 17. Jahrhundert das Messschiff für Getreide auf seinem Weg nach Frankfurt unter der Alten Mainbrücke hindurch, war es später das Marktschiff, das Fracht und Personen nach Würzburg beförderte und schließlich das Dampfschiff „Meekuh“, das respektvoll seinen Schornstein vor der Brücke einklappte, bevor es sich an seiner Kette
im Flussbett bis zum Herbst 1938 weiter voran zog. Noch vor dem 2. Weltkrieg begannen die Planungen für die
Rhein-Main Großschifffahrtsstraße. Aber zuvor musste die Alte Mainbrücke noch einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen:
1. April 1945 Am Ostersonntagmorgen wird die Alte Mainbrücke – in Erwartung des Feindes – von deutschen Soldaten gesprengt; der mittlere Brückenbogen wird komplett zerstört und versinkt mit Fahrbahn und Brüstung einschließlich der Statue des hl. Nepomuk in den Fluten. Als Ersatz dient in der darauffolgenden Zeit eine Holzkonstruktion. 1956 Fußgänger- und Autoverkehr nehmen zu. Die drei mittleren Gewölbe mit 2 Pfeilern
werden durch einen langgezogenen Spannbetonbogen ersetzt. Jetzt zieren zwei neue Standbilder des hl. Nepomuk
die Alte Mainbrücke, aber ihr althistorisches Gesamtbild geht endgültig verloren.
Nicht nur Naturgewalten haben in den vergangenen Jahrhunderten unserer Alten Mainbrücke stark zugesetzt, auch Menschenhand hinterließ durch die aufrührerischen Bauernhaufen, die Heerscharen des 30jährigen Krieges, die schwedischen Trosse, die kaiserlichen Regimenter und die bayerischen Grenadiere ihre zerstörerischen Spuren.
Und jetzt ist unsere Alte Mainbrücke wieder einmal „in die Jahre gekommen“. Gutachten führen aus, dass die Tragfähigkeit der Brücke am Rande der Erschöpfung angelangt ist.
Deshalb erfolgt zwangsläufig am Freitag, 8. September 2006 – genau zur Mittagszeit – die Sperrung der Alten Mainbrücke für Fahrzeuge und Fußgänger wegen Einsturzgefahr. Zuvor wird am Montag, 16. April 2007 in einer spektakulären Aktion mit einem Riesenkran der Mittelteil der Alten Mainbrücke wegen Gefährdung der Schifffahrt demontiert.
Text: Dr. Petra Gold Historische Daten aus: “Eine Brücke erzählt”
Marketing/Stadt Ochsenfurt von Alfred Richter, 1996 – Stadt Ochsenfurt
Bei der Sanierung der Brückenfundamente wurden auch die alten Holzpfahlgründungen an den beiden Ufer-fundamenten ausgegraben. Die gefundenen Pfahlgründungen waren aus Eichenholz gefertigt , welche teilweise mit geschmiedeten Eisenschuhen versehen waren. Ausgewählte Holzpfähle wurden zur weiteren Untersuchungen an das Bayerische Denkmalamt übergeben.
Das Auftauchen dieser alten historischen Hölzer hat meine Künstlerseele berührt, so dass ich mich um Reststücke der alten Pfahlgründungen bemüht habe. Die Hölzer werden nun langsam und vorsichtig kontrolliert getrocknet um die Rißbildung zu minimieren. Die Hölzer aus der Ochsenfurter Pfahlgründung weisen im Gegensatz anderer Mooreichen wie z.B. aus Norddeutschtland einen relativ hellen Holzton im Kern auf. Der Grad der vorliegenden Holzschwärzung hängt vom Gerbsäuregehalt (Tanin) der vorliegenden Hölzer und von dem im Boden vorhandenen Eisenkonzent-rationen ab.
Ich werde aus diesen historischen Holzstücken , Griffstücke für Füller und Schreibgeräte und andere Objekte fertigen und somit der Nachwelt ein Stück greifbarer unterfränkischer Zeitgeschichte erhalten.
Füller Mod. Statesman mit Griffschalen aus Mooreiche der Pfahlgründung
Füller Mod. Statesman mit 18k Goldfeder
Mod. Gentleman Ausführung Keramikschreiber
Kugelschreiber Mod. Patriot
siehe auch MAIN- POST Bericht vom 29.03.2011
http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Aus-alten-Eichenpfaehlen-werden-Fuellfederhalter;art779,6068045
siehe auch BR 3 Video
http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/frankenschau/fsthema-fuellfederhalter-sommerhausen-ID1303908947618.xml
Füller Statesman mit 18K Goldfeder
Füller Mod. Statesman
Beschläge Rhodium / Gold 24 k
Griffschalen aus Mokume Gane M3
Feder Massiv Gold 18 k 750 Strichstärke B
Limitierte Auflage 1 von 500
Nr. 299
Nummerierung am Kappenabschluß
Drehkugelschreiber Twister
Drehkugelschreiber Mod.Twister
Ein Premium-Schreibgerät in Design und Aussstattung
Kugelschreiber mit Drehmechanik und Easy-Flow-Mine
Griffschalen aus M3 Mokume Gane Kupfer / Silber Galactic
Abmessung : Länge ca .135 mm ; Durchmesser 14 mm
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Archiv
- Mai 2012 (1)
- September 2011 (1)
- August 2011 (2)
- Juli 2011 (2)
- April 2011 (1)
- November 2010 (1)
- Juli 2010 (2)
- Juni 2010 (1)
- Mai 2010 (1)
- Februar 2010 (2)
- November 2009 (1)
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